Stand 12. November 2004


US-Ausgabe der "Haarteppichknüpfer" kommt im April 2005 bei TOR Books

Emails aus New York: Die Produktion der US-Ausgabe der "Haarteppichknüpfer" geht in die Endphase. Die Übersetzung steht, der Satz auch, es ging nur noch darum, ein paar bibliographische Details gegenzuprüfen. Auch das Cover existiert bereits, und dem Scan nach zu urteilen, den man mir schickte, hat die amerikanische Ausgabe gute Chancen, eine der schönsten Ausgaben eines meiner Bücher zu werden.

Man hat übrigens beschlossen, den Roman im Hardcover herauszugeben - ungewöhnlich für einen SF-Roman, erst recht von einem ausländischen und bislang in den USA unbekannten Autor. Orson Scott Card, der sich, seit er von dem Roman gehört hat, sehr für eine amerikanische Ausgabe eingesetzt hat, wird ein Vorwort dazu schreiben. Erscheinungstermin ist April 2005, die ISBN lautet 0-7653-05933, und der offizielle Verkaufspreis wird stolze $24.95 betragen.

Neuausgabe der "Haarteppichknüpfer" auf Deutsch geplant

Eine bizarre Situation versprach sich anzubahnen: Nächsten April würde mein Roman "Die Haarteppichknüpfer" auf Französisch, Italienisch, Tschechisch, Polnisch, Spanisch und sogar auf Englisch verfügbar sein - nicht aber auf Deutsch! Schon seit einiger Zeit ist die alte Heyne-Ausgabe vergriffen (die Hardcoverausgabe sowieso), und der neue Katalog von Bastei-Lübbe mit dem Programm bis Juni 2005 erwähnt immer noch nichts von einer Neuausgabe.

Doch nun habe ich aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen gehört, daß man es im Hause Lübbe nicht so weit kommen lassen will. Die schon seit längerem geplante Neuausgabe soll offiziell im Juli erscheinen, der Erscheinungstermin aber so weit vorverlegt werden, daß das Buch schon im April in den Buchhandlungen verfügbar sein soll. Der Höhenflug der ebay-Preise für dieses Buch dürfte damit demnächst enden...

Französischer Phantastikpreis für "Eine Trillion Euro"

Der Grand Prix de l'Imaginaire ist das französische Gegenstück zum "Deutschen Science-Fiction Preis". Er wird seit 1974 alljährlich von einer Jury in verschiedenen Kategorien vergeben: Bester französischer Roman, bester ausländischer Roman, beste französische Kurzgeschichte, beste ausländische Kurzgeschichte, beste Grafik, bester Comic usw. Eine Kategorie ist der "Prix européen" für Verdienste um die phantastische Literatur auf europäischer Ebene, und den durfte ich dieses Jahr auf dem UTOPIA-Festival in Nantes für meine Anthologie "Eine Trillion Euro" entgegennehmen.

"Das Jesus Video" auf Tschechisch erschienen

Kommentarlos waren eines Morgens drei Belegexemplare in der Post: Die tschechische Ausgabe von "Das Jesus Video". 463 Seiten stark, erschienen bei der Euromedia Group (der tschechischen Bertelsmann-Tochter), Übersetzerin ist Eva Pátková, die ISBN lautet 80-242-1204-8.

Neuausgabe von "Der Gesang der Stille" (Perry Rhodan-Band 1935) geplant

Der HJB-Shop bringt die zwanzig Romane der Perry Rhodan-Serie, die in einer großen Leserumfrage als die beliebtesten gekürt wurden, in Sonderausgaben neu heraus. Da sich mein bescheidener Beitrag zu diesem umfangreichsten Erzählwerk der Literaturgeschichte erfreulicherweise ebenfalls unter diesen Top Twenty befindet, wird der von vielen gesuchte Band 1935 "Der Gesang der Stille" also in absehbarer Zeit wieder erhältlich sein.

Stand 11. Oktober 2004


Und nun auch noch der Phantastik Award!

"Der Letzte seiner Art" hat dieses Jahr abgeräumt wie zuletzt nur "Das Jesus Video": Alle drei wichtigen Preise der deutschen SF gingen an diesen Roman. Nach dem Kurd Laßwitz-Preis (den die "Szene" verleiht) und dem Deutschen Science Fiction Preis (den eine Jury verleiht) nun auch noch der Phantastik Award, der Preis des Publikums. Am Samstag, dem 9. Oktober 2004, wurde das Ergebnis der Abstimmung auf dem BuCon in Frankfurt bekanntgegeben.

Im Unterschied zu 1999 jedoch, als ich bei den Preisverleihungen durch ständiges Erscheinen auf der Bühne "nervte", konnte ich dieses Jahr (aus Gründen, die ich inzwischen hundertmal erklärt habe, die aber letztendlich alle auf dasselbe hinauslaufen: neue Bücher braucht das Land, und die schreiben sich nicht von selber, und ja, ich habe mir fest vorgenommen, nächstes Jahr mehr Spielraum im Kalender zu lassen) zu keiner einzigen Verleihung kommen. Wie man mir jedoch berichtet hat, haben Veranstalter und Publikum es jeweils mit Fassung getragen.

Vergangenheitsbewältigung in Stuttgart

Wer in Stuttgart und Umgebung wohnt und auf eine Lesung von mir wartet, sollte sich vielleicht schon mal Samstag, den 23.Oktober 2004 anstreichen. Uhrzeit, Achtung: Nachmittags um 16 Uhr. Ort: Die Buchhandlung Steinkopf am Rotebühlplatz.

Das wird allerdings eine besondere Veranstaltung. Sie findet statt aus Anlaß des 25-jährigen Jubiläums des Literaturkreises an der Universität Stuttgart, in dem ich von 1982 bis 1987 ebenfalls regelmäßig verkehrt bin. Moderiert von dem Journalisten Michael Matzer, den ich in eben diesem Literaturkreis kennengelernt habe und der sozusagen der 'Geburtshelfer' der ersten "Haarteppichknüpfer"-Geschichte wurde, wird es an diesem Nachmittag hauptsächlich um Anekdoten gehen. Um den Nutzen - und die Gefahren! - eines Literaturkreises. Falls ich noch ein paar von den Texten finde, die ich damals verbrochen habe, bringe ich sie mit und gebe sie zum Besten. Für Frisuren wird keine Haftung übernommen, denn einiges davon war, wenn ich mich recht entsinne, wirklich haarsträubend...

Stand 3. September 2004


Nochmal wg. Hörspiel

Gestern kam ein dicker Brief aus der Schweiz, enthaltend die fertige Produktion meines Hörspiels auf CD, und natürlich haben wir uns das abends gleich angehört. Naturgemäß bin ich in dieser Angelegenheit befangen, aber ich sage trotzdem mal: Astrein! Tolle Sprecher, perfekte Aufnahme, alles noch besser, als ich es mir vorgestellt habe. Unbedingt zu empfehlen, deshalb nochmal der Hinweis auf die Ausstrahlungstermine auf meinem Kalender.

Die daraus entstandene Kurzgeschichte wird man übrigens ab November 2004 in der Anthologie »Der Atem Gottes« und andere Visionen 2004 nachlesen können. Herausgeber Helmuth Mommers hat darin, wie es aussieht, Stories der zur Zeit wichtigsten deutschsprachigen SF-Autoren zwischen zwei Buchdeckeln versammelt, alles Erstveröffentlichungen: Reife Leistung! Das Buch gibt es beim Shayol-Verlag (Nr. 1012), es hat die ISBN 3-926126-42-6, ca. 250 Seiten, Paperback, und kostet € 14,90.

Mein Beitrag zur Fußball-WM 2006

Im März letzten Jahres meldete sich zu meinem Erstaunen niemand Geringeres als das Organisationskomitee der Fußball-WM 2006. Ob ich mir vorstellen könne, eine kurze Science-Fiction-Story zum Thema Fußball zu verfassen?

Das schier Unglaubliche daran ist, daß mir zu dem Zeitpunkt tatsächlich gerade seit einigen Wochen eine diffuse Idee im Kopf herumspukte, die mit fußballspielenden Außerirdischen zu tun hatte. Und es kann nur so sein, daß da die letzte WM 2002 noch nachwirkte, denn normalerweise bin ich alles andere als ein Fußballfan. Mich erwischt es immer nur, wenn WM ist, und selbst da braucht es ordentlich Anlauf.

Jedenfalls waltete offensichtlich das Schicksal, und da soll man sich sowieso besser nicht querstellen, und so schrieb ich "Die Fußballfans von Ross 780". Sie steht nun auf Seite 94 der "Imagebroschüre 'Die Welt zu Gast bei FreundenTM'", die ansonsten - neben den unmittelbar auf die WM-Vorbereitung bezogenen Artikeln - noch weitere Texte enthält von Autoren wie Henry A. Kissinger, Roger Moore und Luciano De Cresecenzo. Illustre Gesellschaft also.

Für Sammler ist das natürlich nun eine echte Herausforderung, denn besagte "Imagebroschüre" gibt es nirgends zu kaufen. Soweit ich verstanden habe, bekommen sie nur Leute, die in irgendeiner Weise mit der Organisation der Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland zu tun haben oder die dafür gewonnen werden sollen. Da heißt es, die Jagdinstinkte zu entfalten...

Natürlich wird die Story irgendwann auch mal woanders erscheinen. Aber bestimmt erst nach der WM, das steht fest!

Stand 23. August 2004


Deutscher Science-Fiction-Preis für "Der Letzte seiner Art"

Am 21. August 2004, auf dem Palatine-Con in Neustadt/Weinstraße, wurden die Gewinner der diesjährigen Literaturpreise des Science-Fiction-Club Deutschland (SFCD) bekanntgegeben. Sieger in der Kategorie "Bester Roman": Mein letztes Jahr erschienener Roman "Der Letzte seiner Art", die Geschichte eines alternden Cyborgs, der eigentlich in Irland friedlich seinen langen Lebensabend verbringen wollte...

Leider konnte ich nicht zur Preisverleihung kommen. Sowohl der Termin des Palatine-Con wie auch der des Elstercons im September (auf dem die Kurd Laßwitz-Preise vergeben werden) kollidieren mit persönlichen und unaufschiebbaren Verpflichtungen. Schade, aber nicht zu ändern; das Jahr hat nun einmal nur eine begrenzte Zahl von Wochenenden.

Das letzte Mal habe ich den DSFP übrigens 1999 bekommen, für "Jesus Video". Insgesamt ist es das fünfte Mal, daß ich den Deutschen Science-Fiction Preis erhalte.

Zwei Stories in Griechenland erschienen

Meine Kurzgeschichte "Die Wunder des Universums" sowie die auch hier auf der Homepage verfügbare Story "Garten Eden" sind in der griechischen Zeitschrift ELEFTHEROTYPIA erschienen.

Ich habe Belege dazu bekommen, die auch ganz hübsch sind, aber lesen kann ich darin ja nun rein gar nichts. Nicht einmal die Nummern der Ausgaben kann ich entziffern, also verlasse ich mich auf die Begleitinformationen meiner Agentur: "Die Wunder des Universums" ist in zwei Teilen abgedruckt worden, und zwar am 28.1. und am 4.2.2004; "Garten Eden" erschien am 15.4.2004.

Soweit ich verstanden habe, ist ELEFTHEROTYPIA eine Tageszeitung und die Hefte eine Mittwochs erscheinende Beilage, die sich hauptsächlich um Comics und nebenbei um SF dreht. Falls es jemand besser weiß, möge er mich korrigieren.

"Eine Trillion Euro" in HUMONDE

Die neu gegründete "Zeitschrift für eine humane Welt und Wirtschaft" HUMONDE hat in ihrer Ausgabe Nr. 2 (August/September 2004) meine Story "Eine Trillion Euro" nachgedruckt. Betrachtet man die thematische Umgebung, durchaus nicht unpassend, denn die Zeitschrift widmet sich einigen peinlichen Fragen, die auch in meiner Story gestellt werden, nämlich: Wie kann es sein, daß nach fast 60 Jahren Frieden und Wirtschaftswachstum heute an allen Ecken und Enden das Geld fehlt? Und wieso wundert sich niemand darüber??

 

Stand 27. Juli 2004


Hörspiel im Schweizer Radio: "Quantenmüll"

Der Schweizer Rundfunksender DRS fragte vor einiger Zeit an, ob ich nicht zufällig auch ein Hörspiel in der Schublade liegen hätte. Womöglich eines, das zu einer Sendereihe paßte, die damals geplant wurde. Hatte ich nicht, aber, schlug ich vor, ich könnte ja eines schreiben. Einmal ist immer das erste Mal. Zudem war mir kurze Zeit vor dieser Anfrage beim Durchblättern meiner Notizbücher zu einer Idee darin eingefallen, daß diese eigentlich ein gutes Hörspiel abgäbe. Gesagt, getan: Ich schrieb ein Hörspiel mit dem Titel "Quantenmüll". Nach besonders gründlicher Überarbeitung schickte ich es an die Leute vom DRS.

Und die wollten es nicht.

Gut, es kann nicht alles klappen. Ab in die Schublade damit. Dort lag es dann, und die Zeit verging. Bis dieses Frühjahr Helmuth Mommers, in der deutschen SF-Szene bekannter umtriebiger Herausgeber diverser Kurzgeschichtenmagazine, anfragte, ob ich ihm nicht etwas hätte für ein neues Storymagazin-Projekt, VISIONEN. Hatte ich eigentlich nicht - mein Storypool ist seit Jahren leer bis auf den Grund -, aber mir fiel dieses Hörspiel wieder ein. Warum sollte das verschimmeln? Ich würde eine Story draus machen. Gedacht, getan, und diesmal gefiel sie und wurde angenommen.

Und wie das Leben so spielt: Am nächsten Tag meldete sich der DRS! Man wolle nun doch gern das Hörspiel "Quantenmüll" produzieren, ob es noch zu haben sei. (Und das ist jetzt nicht übertrieben, ich habe nachgeguckt: Die Story habe ich abgeschickt am 6.7.04 um 18:50, das Mail vom DRS kam am 7.7.04 um 14:48. Hier waltet das Schicksal, meine Damen und Herren.)

Also, natürlich war es noch zu haben. Und so kommt es diesen Herbst zum quantenmülltechnischen Dopplereffekt: Zum einen die Storyfassung in VISIONEN, zum anderen die Hörspielfassung im DRS1. Erstausstrahlung ist am 17. September 2004 um 20 Uhr, wiederholt wird es am 27. September 2004 um 14 Uhr.

Wenn das nicht phantastisch ist, dann weiß ich nicht, was sonst.

Semana negra!

Kaum zurück aus Polen, ging es nach Spanien, und dort nach Gijón, einem Ort an der nördlichen Atlantikküste. Dort findet seit 17 Jahren alljährlich die "Semana Negra" statt, die "Schwarze Woche", ein Kulturfest, das über eine halbe Million Menschen besuchen! Hat man mir gesagt. Habe ich kaum glauben können.

Was es damit auf sich hat, steht im aktuellen Tagebuch...

Weitere Bücher auf Polnisch folgen

Kurz nachdem ich aus Polen zurück war, erreichten mich gleichlautende Mitteilungen der Lizenzabteilungen von Lübbe und Droemer: Man sei sich mit dem polnischen Verlag Solaris einig geworden, sowohl "Eine Billion Dollar" als auch B>"Das Jesus Video" werden auf polnisch erscheinen.

Insbesondere auf die Reaktion auf "Jesus Video" bin ich gespannt. Gut möglich, daß ich mich danach nie wieder in Polen blicken lassen kann...

Weitere Details zu den Filmprojekten

Inzwischen sind die Verträge unterzeichnet, und die entsprechenden Meldungen in den einschlägigen Medien nachzulesen, also kann ich es auch hier verraten: Die Verfilmungsrechte für "Eine Billion Dollar" hat die Filmproduktionsgesellschaft Neue Bioskop Film GmbH optioniert, diejenigen für "Der Letzte seiner Art" die Firma Sperwer & Friends GmbH.

Stand 2. Juli 2004


Science Fiction im Land der Störche

Ich war zu einem Con nach Polen eingeladen, um meinen dort neu erschienenen Roman "Die Haarteppichknüpfer" vorzustellen. Hier mein Bericht...

"Das Marsprojekt" auf Französisch erschienen

Eigentlich ist das schon eher ein Nachtrag: Die französische Ausgabe meines ersten Jugendbuches "Das Marsprojekt" ist schon Mitte Mai auf Französisch verfügbar gewesen. Wieder bei L'Atalante, und wieder mit einem Cover von Manchu, einem der ganz großen französischen Illustratoren. Ich habe es Mitte Mai in Brest bei der dortigen großen Buchhandlung dialogues vorgestellt und war dann noch Ende Mai im Rahmen des alljährlich dort stattfindenden Festivals Etonnants Voyageurs in St. Malo, und was soll ich sagen? Die Leute nehmen es in die Hand, sagen "Wie? Ein Jugendbuch?" und - kaufen es trotzdem.

Stand 5. Juni 2004


"Die Haarteppichknüpfer" ab April 2005 in den USA

Endlich mal wieder ein Lebenszeichen von Tor Books aus New York, Fifth Avenue. Dort liegen seit geraumer Zeit die amerikanischen Rechte an den "Haarteppichknüpfern", die inzwischen auch schon - der Übersetzer hält mich auf dem Laufenden - fast fertig übersetzt sind: Eine Tätigkeit, die Doryl G. Jensen übrigens, wann immer es geht, mit Reisen nach Europa verbindet.

Nun ist erstmals ein Veröffentlichungsdatum festgesetzt worden: April 2005. Noch eine Weile hin, aber immerhin hat man das Gefühl, es geht voran...

Filmpläne, genaueres

Zu einem der anstehenden Filmprojekte (siehe Meldung vom 11. Mai) kann ich inzwischen Genaueres sagen, und zwar Folgendes:

Die Berliner Produktionsgesellschaft B&T Film hat die Verfilmungsrecht an "Das Marsprojekt" optioniert. Der Family Entertainment und Science Fiction Spielfilm soll in Coproduktion mit Partnern im europäischen Ausland entstehen. Regie soll der in Berlin lebende Regisseur Martin Duffy ("The Bumblebee flies away", "The Testimony of Talesian Jones", "The Boy from Mercury") führen.

Welche Coproduzenten das sein werden, soll sich in den nächsten Wochen klären. Über Besetzung usw. steht noch nichts fest.

"Jesus Video" für japanischen SF-Preis nominiert

Noch ein überraschendes Email, aus Japan diesmal. Die japanische Ausgabe von "Jesus Video" ist für den "Seiun Award" nominiert worden. Entschieden und vergeben wird der Preis während der 43. Japan Science Fiction Convention, landläufig als "G-Con" bezeichnet, der am 21. und 22. August 2004 im Nagaragawa Convention Center in Gifu stattfindet.

Außerdem nominiert sind in der Kategorie Roman: Patrick O'Leary, David Brin, James Byron Huggins, Joe R. Lansdale, Ursula K. Le Guin, Lois McMaster Bujold und Jacques Vallee.

Stand 11. Mai 2004


Kurd-Laßwitz-Preis
2004 für
"Der Letzte seiner Art"

Eine erfreuliche Mitteilung tauchte letzte Woche in meinem Postkorb auf: "Der Letzte seiner Art" hat den Kurd-Laßwitz-Preis in der Sparte "Bester Roman 2003" gewonnen, und zwar mit klarem Abstand, denn das Buch erhielt über 70% mehr Stimmen als der zweite Platz. Es ist mein fünfter Kurd-Laßwitz-Preis.

Filmpläne

Mehrere Anfragen haben mich zu einer Meldung in TV Spielfilm erreicht, wonach "Das Marsprojekt" verfilmt werden soll. Ob das stimme?

Ja, das stimmt. Allerdings sind die diesbezüglichen Pläne zumindest nach meinem Kenntnisstand noch nicht so weit gediehen, daß Zeitungsmeldungen wirklich angebracht wären. Im Augenblick sind sogar drei Filmprojekte in der Röhre: "Das Marsprojekt", "Der Letzte seiner Art" und "Eine Billion Dollar".

Was ich an Details dazu verraten darf, ohne irgendwelche Verhandlungen zu gefährden, muß ich erst in Erfahrung bringen. Demnächst eventuell mehr an dieser Stelle.

"Die Haarteppichknüpfer" momentan vergriffen

In den letzten Wochen haben mich allerhand Emails erreicht von Leuten, die sich "Die Haarteppichknüpfer" zulegen wollten, jedoch nur die Auskunft bekamen, das Buch sei vergriffen und eine Neuauflage nicht geplant. Was tut man in dem Fall heutzutage? Offenbar klickt man sich zu ebay, wo das Buch für bis zu 30 € verlangt oder geboten werden (weiß ich nicht so genau, ich habe es nicht nachgeprüft), und schluckt erst mal.

Überhaupt, wie kann das sein? "Die Haarteppichknüpfer" sind in Französisch, Tschechisch, Italienisch, Polnisch und Spanisch erhältlich, eine englische Ausgabe ist in Arbeit - und da soll die deutsche Ausgabe nicht mehr verfügbar sein?

Gemach. Hintergrund ist, daß die Rechte von Heyne zu Bastei-Lübbe gegangen sind. Nachdem die Heyne-Taschenbuchausgabe mittlerweile weitgehend ausverkauft zu sein scheint, wird Bastei-Lübbe zweifellos demnächst von diesen Rechten Gebrauch machen und eine eigene Ausgabe auflegen. Ein Termin steht zwar noch nicht fest, aber ich würde mir 30 € für eine gebrauchte Ausgabe gut überlegen. Lohnen mag sich das höchstens, falls man Sammler und das angebotene Exemplar eine Hardcover-Erstausgabe von Schneekluth ist: Davon wurden seinerzeit keine 1.800 Stück verkauft und der Rest der Auflage makuliert.

STAND 4. APRIL 2004


Fernsehtermin: MDR, 4. April, 22:50

Ich bin zu Gast in der Aprilausgabe der Sendereihe "Weimarer Salon - Autoren und ihre Bücher". Es handelt sich um eine Gesprächsrunde mit insgesamt drei Autoren; allerdings weiß ich noch nicht, wer außer mir noch dabei ist. Damit sich niemand, der sich meinen Kalender anschaut, wundert: Die Sendung ist nicht live, sondern wird am 31. März in Erfurt aufgezeichnet.

STAND 17. FEBRUAR 2004


Radiotermin: SWR, 23. März, 10:05 bis 12:00

Die Sendung "SWR Leute" ist Kult. Die zweistündigen Interviews morgens zwischen zehn und zwölf, in aller Regel live geführt und in gut verdaulichen Portionen dargeboten, gehören zu den interessanten Radiosendungen überhaupt, und ich muß in den vergangenen Jahren Hunderte davon gehört haben.

Und um ganz ehrlich zu sein: Als das so allmählich losging mit meinen Büchern, da habe ich schon manchmal gedacht, hmm, eigentlich könnten die mich doch auch mal einladen, oder? Immerhin waren eine Menge Autoren zu Gast, die mindestens ebenso unbekannt waren wie ich. Daß der SWR insgesamt nichts von mir wußte, konnte auch nicht sein, denn ich war mehrere Male für kürzere Interviews dort. Wahrscheinlich, dachte ich, es ist wohl doch so, daß der Prophet im eigenen Land eben nichts gilt. Und als die Vorbereitungen für unsere Übersiedlung in die Bretagne begannen, schoß mir einmal der Gedanke durch den Kopf, ich könnte doch fast wetten, wenn wir erst mal aus Stuttgart weggezogen sind, fällt es denen ein...

Und was soll ich sagen? Genau so kam es. Sogar in einer verschärften Form, die sich so nur das Leben selbst erlauben kann: Genau einen Tag nach unserem Umzug trudelte das Email vom SWR ein! Ob ich die Sendung "SWR Leute" kenne usw. usf.? Und ob ich mir vorstellen könne...?

Nun, mein Vorstellungsvermögen war kein Problem. Ein Termin schon eher. Denn die Anreise zum Studio in der Neckarstraße, die bis vor kurzem nur zwanzig Minuten mit der Linie 14 gedauert hätte, erfordert jetzt eine mindestens zwölfstündige Zugfahrt...

STAND 14. FEBRUAR 2004


Wie ich eine Fehlfunktion im Internet entdeckte

Die letzten beiden Tage stand hier ein Hilferuf. Ich hatte mir nicht mehr anders zu helfen gewußt, nachdem ich seit Montag nicht mehr auf die Website der Deutschen Bahn, www.bahn.de, kam und so meines wichtigsten Hilfsmittels, was die Planung von Lesereisen anbelangt, beraubt war. Lesen Sie hier, was im Einzelnen geschah.

Nachtrag: Es funktioniert wieder!

STAND 7. FEBRUAR 2004


Höchste Weihen?

Seit Tagen erreichen mich Emails im Dutzend: Ob ich es schon wisse? Ich bzw. "Das Jesus Video" sei eine Frage bei Günther Jauchs "Wer wird Millionär?" gewesen! Welchen Bestseller hat Andreas Eschbach geschrieben? (A)Die Kirchen-Kassette (B)Die Petrus-Platte (C)Das Jesus-Video oder (D)Die Madonna-CD? Oder so ähnlich. Und - seufz! - der Kandidat mußte raten...!

Eine Frage bei Jauch! Wie kann man das noch steigern? Eine Karte im "Trivial Pursuit"? 53 senkrecht im Kreuzworträtsel? Danke jedenfalls an alle, die mich auf dem Laufenden halten. Ich bin beruhigt, daß man ohne Fernseher und Satellitenschüssel leben kann: Wenn etwas wirklich bedeutsam ist, spricht es sich trotzdem schnell genug herum...

"Die Haarteppichknüpfer" in Polen erschienen

Dieser Tage war es endlich soweit: "Solaris", der renommierteste Verlag für SF in Polen (der Name ist sicher kein Zufall), hat "Die Haarteppichknüpfer" herausgebracht - mit einem Cover, anbei bemerkt, das es schafft, dasjenige der Taschenbuchausgabe von "Kelwitts Stern" noch zu untertreffen und das damit gute Chancen hat, das grausligste Cover aller Zeiten zu werden.

Die Geschichte dieser Veröffentlichung ist dafür um so schöner. Die Übersetzerin, Joanna Filipek, hat das Buch nämlich entdeckt, auf eigenes Risiko komplett übersetzt und dann auf eigene Faust einen Verlag dafür gesucht - was über zwei Jahre dauerte! Eine Zeitlang war ein anderer, kleiner Verlag im Gespräch, und alles sah vielversprechend aus, aber dann verschwand der relativ spurlos von der Bildfläche, wie das kleinen Verlagen leider bisweilen passieren kann. Die Enttäuschung war verständlicherweise groß - doch wenige Tage später griff "Solaris" zu!

Anlaß jedenfalls für mich, im Juni zum SF-Festival nach Nidzica zu reisen und die Aufklärungsarbeit in Sachen europäische SF weiter voranzutreiben - in beide Richtungen, versteht sich.

Bestsellerplatzierungen

Immer noch erfreulich: die Bestsellerlisten bei buchreport.de, jeden Donnerstag neu. "Der Letzte seiner Art", hat als beste Platzierung am 6.10.2003 Rang 28 erreicht. Noch erfreulicher die Taschenbuchausgabe von "Eine Billion Dollar": Vorstoß bis auf Platz 5 (in Worten: fünf!), und zwar am 16. Januar 2004!