Zweite Leseprobe zu "Eines Menschen Flügel"

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Nur ein kurzer Hinweis: Um die Spannung ins Unerträgliche zu steigern (so stellt man sich das als Autor gerne vor), ist ab heute auch der zweite Teil der Leseprobe aus dem neuen Roman "Eines Menschen Flügel" online.

Der dritte Teil folgt Ende August … und ab Ende September wird dann das ganze Buch erhältlich sein, dick und schwer und trotzdem dazu gedacht, sich im Geiste in die Lüfte zu erheben.

"Das Marsprojekt": Vollständige Hörbuchfassung

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Es gab schon einmal eine Hörbuchfassung meiner Jugendbuchserie "Das Marsprojekt", die damals aber nach dem zweiten Teil mangels Nachfrage nicht mehr fortgesetzt wurde. Den E-Mails nach zu urteilen, die mich seither erreicht haben, wurde dieses vorzeitige Ende durchaus von vielen bedauert.

Doch das ist, wie gesagt, lange her – es ist verblüffend, darüber nachzudenken, aber von der Zeit zwischen dem Erscheinen des ersten Bandes der Serie und der Zeit, in der die Geschichte spielt, ist tatsächlich schon fast ein Viertel verstrichen! –, der Markt für Audiobücher hat sich gewandelt, und nun wird ein neuer Anlauf unternommen. Die Bücher werden ganz neu eingelesen, und diesmal werden es alle sein, hat man mir bei Lübbe Audio versichert.

Die erste Folge ist am 19. Juni 2020 erschienen, die weiteren Folgen sollen "ungefähr im Monatstakt folgen", heißt es. Hier ein Link direkt zur ersten Folge.

Erste Leseprobe zu "Eines Menschen Flügel"

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Noch rund drei Monate, bis mein neuestes (und dickstes) Buch in den Buchhandlungen zu haben sein wird: Ein guter Moment, habe ich mir gedacht, um die Neugier darauf mit einer ersten Leseprobe anzufachen.

Wer also im Geiste schon mal seine Flügel ausbreiten will, kann dies hier tun; Anfang August soll der zweite Teil folgen, Anfang September der dritte und Ende September dann, wie gesagt, das ganze Buch.

Interview bei SWR4 am Pfingstmontag

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Lars Storm vom Südwestrundfunk hat ein langes Interview mit mir geführt, das am Pfingstmontag, dem 1. Juni 2020, in der Zeit von 9 Uhr bis 12 Uhr über SWR4 ausgestrahlt wird. Es geht um Science-Fiction und die Zukunft, um Perry Rhodan und Alchemisten, Transhumanisten und darum, wie es einem als Schwabe in der Bretagne ergeht, um Corona und Nanoroboter und vieles, vieles mehr.

Überraschung: "Die Haarteppichknüpfer" in England!

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Manche Tage beginnen mit einer Überraschung, und manchmal ist es sogar eine angenehme. Heute war es eine, die mich regelrecht begeistert: "Die Haarteppichknüpfer", die ja schon vor vielen Jahren in den USA erschienen sind – bei Tor Books – und seither erfreulich oft erfreulich positiv Erwähnung finden, werden im August nun auch in Großbritannien erscheinen, in neuer, ziemlich cooler Aufmachung und mit einem geringfügig anderen, sich dem Original allmählich annähernden Titel.

So etwas hat natürlich immer einen langen Vorlauf, denn da müssen ja Rechte geklärt und erworben werden, doch all das lief diesmal ab, ohne dass ich etwas davon erfahren habe. Normalerweise bekommt man das als Autor beizeiten mitgeteilt, aber diesmal dachte wohl jeder der beteiligten Verlage, einer der anderen sei zuständig dafür, und so kam es, dass ich heute früh mit einer – unbeabsichtigten – Surprise Party konfrontiert wurde.

Was ich zur Stunde weiß, ist das: "The Hair Carpet Weavers" wird bei Penguin Classics erscheinen, im Rahmen einer neuen Reihe, die – ein mir äußerst sympathischer Gedanke – es sich zum Ziel gesetzt hat, Lesern Science-Fiction nahezubringen, die bislang mit diesem Genre nichts am Hut hatten. Wofür sich "Die Haarteppichknüpfer" ideal eignen, hat mir doch einst, noch in Stuttgart, unsere betagte Nachbar eins meiner all-time-Lieblingskomplimente gemacht, indem sie mich eines Tages im Treppenhaus anhielt und erklärte: "Also, Herr Eschbach, ich habe Ihr Buch jetzt gelesen. Normalerweise lese ich solche Bücher ja nicht, aber Ihres … Ihres hat mir gefallen!"

Zeitgleich sollen in dieser Reihe außerdem erscheinen: "Flatland" von Edwin Abbott, "Trafalgar" von Angélica Gorodischer, "Ten Thousand Light-years from Home" von James Tiptree, Jr. und "Cat’s Cradle" von Kurt Vonnegut.

Neuer Roman: "Eines Menschen Flügel" am 30.9.

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Das Manuskript hatte in der Endfassung über 1.400 Seiten, das Lektorat fand während des Corona-Lockdowns seinen Abschluss, und inzwischen ist der Text in der Setzerei: Die Vorbereitungen für meinen neuesten Roman laufen im Rahmen des Möglichen auf Hochtouren, obwohl das Buch erst Ende September erscheinen wird. Hoffen wir, dass alles klappt, denn mit diesem Schmöker können die langen Winterabende getrost kommen …

In Anbetracht dessen, dass aber erst mal der Sommer vor uns liegt, sei hier nur kurz darauf hingewiesen, worum es gehen wird, auf dass sich schon eine leise Vorfreude einstellen möge. Natürlich wird es rechtzeitig vorher wieder eine Leseprobe geben, um die Neugier weiter anzufachen, aber gemach, gemach.

Und ehe jemand fragt: Ja, es wird auch ein Hörbuch dazu geben; Matthias Koeberlin liest es gerade ein, soweit ich weiß. Und auch als eBook wird es zu haben sein.

Preisaktion "Perry Rhodan"

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Eine Eilmeldung für die Freunde sowohl des elektrischen Lesens als auch unseres "Mannes im All", des Weltraumhelden Perry Rhodan, dessen Jugendbiographie ich ja bekanntlich schreiben durfte: Bis zum 7. Mai 2020 – also bis übermorgen – gibt es die eBook-Ausgabe, die regulär €19,99 kostet, für nur €4,99, also fast zum "Raketenheftchenpreis".

Nun ist Perry Rhodan in der Heftserie inzwischen mehr als stattliche 3000 Jahre alt, wovon seine Jugendjahre nur einen verschwindend kleinen Teil ausmachen – trotzdem: die Jugend prägt auch ihn, und so wurden es damals tausend Manuskriptseiten, ehe ich damit fertig war, von dieser Zeit zu erzählen. Herausgekommen ist ein Buch, das vor allem auch ein Rückblick auf die ereignisreiche Mitte des 20. Jahrhunderts ist, auf den Kalten Krieg, Rassenunruhen und vor allem natürlich auf das Wettrennen zum Mond, das auch heute noch den Höhepunkt der bemannten Raumfahrt darstellt. Und das Ganze eben aus einer etwas ungewöhnlichen Perspektive erzählt.

Da ich oft danach gefragt werde, hier gleich die Antwort: Ja, man kann das Buch auch dann mit Gewinn lesen, wenn man noch nie im Leben ein "Perry Rhodan"-Heft in Händen hatte, versprochen. Denn, wie gesagt, es erzählt ja den Anfang vor dem Anfang.

Direkt zum Angebot kommen Sie hier:
https://www.tor-online.de/perry-rhodan-das-groesste-abenteuer-andreas-eschbach/
Sie finden aber denselben Preis auch bei allen anderen Portalen.

"Wie man einen Roman schreibt" jetzt online

Wer in Versuchung war, sich das mac&i-Sonderheft "Kreativität" zuzulegen, sich bislang aber nicht dazu durchringen konnte – oder gar vom Corona-Lockdown darain gehindert wurde –, kann dieser Versuchung nun online nachgeben: Seit Kurzem ist u.a. mein Artikel über das Schreiben von Romanen bei Heise-Plus verfügbar. Hinter der Paywall, ja – aber wenn man sich anmeldet, ist der erste Monat kostenlos. Mehr als genug Zeit also, den Artikel eingehend zu studieren …

mac+i-heise

Die Corona-Krise und ich

"Covid-19" ist also der Begriff, den wir wohl in Zukunft mit dem Jahr 2020 assoziieren werden. Zu unserem Glück ist es nicht die Super-Grippe aus Stephen Kings "The Stand", die in seinem Buch die Menschheit ausrottet, aber leider ist es auch nicht "nur eine mittelschwere Grippe", wie anfangs viele meinten, wenngleich man im Hinterkopf behalten sollte, dass "die Grippe", die Influenza also, an sich schon keine harmlose Krankheit ist. Es ist ein neues Virus, das sich da in der Welt zu etablieren sucht und über das wir vieles einfach noch nicht wissen. Und vieles von dem, was wir wissen, lässt einen vorsichtigen Umgang ratsam erscheinen: eine Krankheit, die die einen symptomlos zu bloßen Weiterverbreitern werden lässt, während sie andere rabiat umbringt, und durchaus nicht nur Hochbetagte, das hatten wir so auch noch nicht.

Hier in Frankreich sind die Einschränkungen der allgemeinen Bewegungsfreiheit wesentlich strikter als in Deutschland. Im Grunde darf man ohne einen wirklich triftigen Grund überhaupt nicht vor die Tür treten, und selbst wenn man einen solchen Grund hat, muss man sich selber einen Passierschein ausstellen und seinen Pass mitnehmen, um empfindlichen Strafen zu entgehen. Das führt dazu, dass die Küste, auf die ich schaue, die sich vor allem an Wochenenden normalerweise lebhaft bevölkert, seit Wochen still und menschenleer daliegt – ein ungewohnter Anblick.

Am Alltag eines Schriftstellers ändert das confinement allerdings nur wenig. Dass sich hier auf meiner Website in diesem Jahr noch nichts getan hat, liegt wie immer nur daran, dass gerade ein neuer Roman fertig werden muss, und diesmal ist es ein besonders dicker, mit dem ich derzeit im Lektorat bin. Auch die Produktion des Hörbuchs, hat man mir gesagt, habe mit den als druckfertig verabschiedeten ersten Kapiteln schon begonnen. Es geht also jetzt zackig voran; erscheinen wird das Buch leider trotzdem erst im Herbst, auch wenn jetzt gerade viele mehr Zeit als sonst zum Lesen hätten. Aber ein schönes Buch zu machen dauert nun mal seine Zeit, und der derzeitige allgemeine Stillstand macht es nicht einfacher.

Wie der neue Roman heißt und wovon er handelt, das soll einstweilen noch ein Geheimnis bleiben. Im Moment kann ich nur so viel sagen: Es ist mal wieder was gaaanz anderes – und es handelt weder von Viren noch von Pandemien oder Quarantänen: Darüber, so steht zu fürchten, schreiben gerade schon genügend andere, wobei ich so meine Zweifel habe, ob wir darüber noch etwas lesen wollen, wenn die aktuelle Krise dereinst überwunden sein wird. Was vermutlich nicht so schnell gehen wird, wie viele im Augenblick noch hoffen.

Hier und heute kann ich immerhin auf die Taschenbuchausgabe von "NSA" verweisen, die vor einigen Wochen erschienen ist. Das Buch ist sehr schön geworden und in der KW 11 auf Platz 11 in die Taschenbuchbestsellerliste eingestiegen – bis ich aber geschaltet hatte, war schon KW 13 und die Platzierung immerhin noch Platz 20. Und da war sowieso schon "Corona" und alles anders …

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