Ortsveränderungen

Bericht aus Basel

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Zum 550. Geburtstag der Universität Basel traten Hirnforscher und Schriftsteller am 29. Mai 2010 im Rahmen einer eintägigen Vortragsreihe in Dialog. Einer der Schriftsteller war ich. Und das Ganze wurde ein erstaunlich interessanter Tag.

Dabei begann es eher, sagen wir mal, stirnrunzelfördernd. Als "Key Speaker" war – vermutlich aus Publicity-Gründen – der amerikanische Erfinder und Autor Ray Kurzweil geladen, der eine Stunde lang das erzählte, was er immer erzählt (er hatte sich nicht mal die Mühe gemacht, aus seiner Powerpoint-Datei die Bilder zu entfernen, die er nicht brauchte), nämlich, dass sich der technische "Fortschritt" exponentiell entwickle und deshalb (?) alles immer schneller immer besser werde. Wie man ja jeden Tag in den Nachrichten sehen kann. Da er bekanntlich überzeugt ist, dass die Medizin den Schlüssel zur körperlichen Unsterblichkeit noch seinen Lebzeiten finden werde, schloss der 62-Jährige mit der Drohung, er werde zum 1.000-sten Jubiläum der Universität wiederkommen, und damit war das überstanden.

Dann kamen die richtigen Wissenschaftler zu Wort. Und wer – wie ich – erwartet hat, deutsche oder europäische Wissenschaftler hielten ihre Vorträge noch immer nach dem Motto "Imponieren statt Informieren" (so, wie ich es in meiner eigenen Studienzeit erlebt hatte), der wurde eines Besseren belehrt. Alle Beiträge waren kurz, knackig, auf den Punkt und überaus unterhaltsam. Selbst ohne tiefgreifende Vorkenntnisse auf dem Gebiet der Hirnforschung konnte man an diesem Tag eine Menge mitnehmen.

Ich erhalte sehr viele Einladungen, auf irgendwelchen Veranstaltungen zu sprechen, und die meisten muss ich aus Zeitgründen oder weil es thematisch beim besten Willen nicht passt (wer eine Rede hält, sollte auch was zu sagen haben) ablehnen, aber diesmal passte alles: Erstens kam die Einladung rechtzeitig genug, ein gutes Jahr vorher (wenn Kalender noch schön leer aussehen), zweitens strahlte alles von vornherein Wohlorganisiertheit aus (die Schweiz halt), das Honorar lag in einem vernünftigen Rahmen und viertens – und da hatte die Veranstalterin einfach Glück – beschäftigte ich mich im Rahmen meiner Arbeit an meinem neuen Jugendbuch ohnehin gerade mit Neurologie und Gehirnforschung, sodass ich sozusagen ein natürliches Interesse an dem Thema mitbringen konnte.

Beim festlichen Abendessen am Samstagabend im Gästehaus der Universität erzählte ich meinem Sitznachbarn, einem Professor für Neuropsychologie, die Grundprämisse von "Black*Out", und fragte ihn, ob das, was ich mir da so kühn ausgedacht hatte, in Wirklichkeit auch funktionieren könnte, technische Machbarkeit vorausgesetzt (und die darf man nach Mr. Kurzweil ja wohl voraussetzen, denn alles wird ja immer schneller immer "besser"). Er brauchte gar nicht nachzudenken: "Klar", sagte er sofort. "Würde funktionieren."

So trafen sich einmal mehr Phantasie und Wissen.

Im Dialog mit Hirnforschern

Wer in der Nähe von Basel wohnt und noch nicht weiß, was er am kommenden Samstag unternehmen könnte: Eine Möglichkeit wäre, rüberzuschlendern an die Universität Basel (Aula, Petersplatz 1) und sich anzuschauen, ob und falls ja, wie Hirnforscher und Autoren miteinander in Dialog treten über Themen wie Intelligenz, Kreativität, Angst und dergleichen. Aus der schreibenden Zunft nehmen teil: Ralf Isau, Peter Schattschneider, Franz Rottensteiner und ich. Genaueres findet man im Programm der Veranstaltung. Der Eintritt ist frei, und es wird auch Signierstunden geben. Wann genau, steht noch nicht fest.

Lesereise: Verlauf steht fest

Inzwischen stehen die Orte fest, die ich bei meiner Nachhol-Lesereise im Herbst besuchen werde. Wer sich dafür interessiert, kann sich den Verlauf in meinem Kalender anschauen. Die genauen Veranstaltungsorte, Uhrzeiten und so weiter folgen rechtzeitig.

Um einem weit verbreiteten Missverständnis gleich vorzubeugen: Nicht ich bin es, der so eine Lesereise festlegt – die Initiative dazu geht immer von Buchhändlern, Bibliothekaren und so weiter aus. Die melden sich beim Verlag, und dort organisiert eine freundliche Dame (nachdem sie mich überredet hat, eine gewisse Zeit darauf zu verzichten, das zu tun, was ich wirklich kann, und stattdessen auf Lesereise zu gehen) alles weitere. Es hat also keinen Zweck, mir zu schreiben, ich möge doch mal hierhin oder dorthin kommen! Ihr Buchhändler ist es, den Sie überreden müssen. Und da haben Sie vielleicht schlechte Karten, denn das Interesse daran, etwas derart Unprofitables wie eine Autorenlesung zu veranstalten, ist regional äußerst unterschiedlich ausgeprägt.

Lesereise, neuer Anlauf

Die letzten Herbst ausgefallene Lesereise wird voraussichtlich im kommenden Herbst nachgeholt. Einzeltermine stehen noch nicht fest, aber ein Zeitraum: Die beiden Wochen vom 25. Oktober bis 5. November 2010.

Leider: Keine Lesereise im November

Zum ersten Mal muss ich eine Lesereise aus gesundheitlichen Gründen absagen.

Ich will hier keine medizinischen Bulletins veröffentlichen; Gesundheit und Krankheit sind Privatsache, auch bei Autoren. Nur soviel und damit niemand deswegen nachfragt: Nein, es ist nicht die Schweinegrippe. (Auch wenn das im Presserummel ein wenig untergeht: Es gibt immer noch ein paar andere Krankheiten.) Und nein, es ist auch nichts Lebensbedrohliches. Ich muss nur schön brav daheim bleiben, dann ändert sich nichts an der Wahrscheinlichkeit weiterer Romane aus meiner Feder.

Sehr leid tut mir das für alle, die sich schon darauf gefreut haben, und noch mehr für diejenigen, die sich viel Mühe gegeben haben, eine schöne Lesereise auf die Beine zu stellen - Buchhändler, Verlagsmitarbeiter, Helfer. Es wäre mir lieber gewesen, es hätte alles wie vorgesehen geklappt - aber der Autor ist bei so etwas nun einmal das schwächste Glied der Kette. Und natürlich soll es eine Ersatz-Lesereise geben, irgendwann im Frühjahr. Genauere Informationen dazu werden Sie hier finden, sobald es welche gibt.

Ich bitte um Verständnis.

Buchmesse!

Ich bin gerade am Packen, und weil ich das so ungern tue, schreibe ich nebenher rasch noch eine Mitteilung, dass ich gerade am Packen bin. Während ich dies schreibe, bin ich das natürlich nicht, sondern genieße eine Verschnaufpause von der nervenzehrenden Tätigkeit, zu entscheiden, welches Hemd und welche Hose mit in den Koffer kommen.

Zu einer Menge Dinge, zu denen ich vor der Messe noch kommen wollte, bin ich nicht gekommen. Wer auf ein Mail von mir wartet, muss noch ein Weilchen länger warten; diese Woche keine Post mehr: Wenn ich reise, bin ich offline.

Wo wird man mich antreffen? Das lässt sich bei einer Veranstaltung wie der Frankfurter Buchmesse nur in Begriffen beschreiben, wie man sie normalerweise für Atomteilchen verwendet: Mein Ort der größten Aufenthaltswahrscheinlichkeit wird der Lübbe-Stand sein - aber rechnen Sie nicht damit!

Und wann? Donnerstag, Freitag und Samstagvormittag. Dann geht es wieder nach Hause, weiterschreiben. Auf der Buchmesse haben Autoren ja eigentlich gar nichts verloren. Aber ab und zu ist es trotzdem ganz verlockend...

So. Ende der Packpause. Zurück zu den Socken.

Termine für Lesereise stehen fest

Inzwischen stehen die Termine für die diesjährige Lesereise im Herbst fest. Sie sind im Kalender nachzulesen, und es wird natürlich um mein neues Buch gehen.

Husten

Ob wohl gerade irgendeine psychologische Forschungsgruppe ausgedehnte Studien durchführt? Manche Reisende husten so lange und penetrant, als wollten sie herausfinden, ob man auf diese Weise eine Massenpanik auslösen kann. Eine Schweinegrippenstampede sozusagen.

Im Zug nach Brest: letzte Etappe

Manchmal macht Reisen Spaß. Unterwegs zu sein bei schönem Wetter, in dünn besiedelten Zügen, ausreichend Zeit beim Umsteigen zu haben, um in einem annehmbaren Restaurant genau dann etwas zu essen zu bekommen, wenn man gerade Hunger hat, und wenn das dann auch noch überraschend gut schmeckt, und sei es nur, weil man gerade Hunger hat - dann reist man in einem Gefühl von Freiheit, von Unbeschwertheit, hat den Eindruck, mit den Dingen und Ereignissen zu fließen wie ein Blatt, das vom Wasser eines heiter plätschernden Baches davongetragen wird.

Doch irgendwann ist man müde, beginnt, sich unangenehm staubig und verschwitzt zu fühlen, wird allmählich steif vom vielen Sitzen und, ja, die Reise dauert dann einfach schon zu lange und man wäre froh, endlich da zu sein. Doch man ist es nicht. Womöglich ist das Ziel sogar noch weit entfernt, also schleppt man sich eben weiter, so gut es geht, was bleibt einem anderes übrig?

Und seltsamerweise genau dann tauchen weitere, vollkommen unnötige Widrigkeiten auf, als wären es gar icht die Zufälle, als die sie gelten, sondern fiese kleine Dämonen, die sich gezielt auf einen stürzen, als röchen sie die geminderte Widerstandskraft und den gesunkenen Mut: Genau dann wird man von einem Bettler nach dem anderen angemacht, genau dann taucht jemand mit einer unglaublichen Alkoholfahne auf und will einen belabern, genau dann wird man an der Theke des Imbissstandes erst mal übersehen und bekommt am Ende auch noch falsch herausgegeben.

Ein eigentümliches Phänomen. Warum ist das so? Ich denke immer, wenn man die Antwort darauf wüsste, würden sich noch viele weitere Rätsel des Daseins klären.

Vielleicht muss man deshalb immer wieder reisen: Um immer wieder aufs Neue mit diesem Phänomen konfrontiert zu werden.

Epinal - Das große Abendessen

Der Samstag ist bei solchen Festivals traditionell der Tag, an dem die Hochämter kulminieren: Am frühen Abend werden eventuelle Preise für beste Bücher, Illustrationen, Übersetzungen und dergleichen verliehen, in festlichem Rahmen und wortreich, später lädt dann ein hochrangiger Vertreter der lokalen Politik (meist der Bürgermeister oder dessen für die Belange des Festivals Deputierter) die zahlreichen Ehrengäste des Festivals zum großen Dinner, das spät beginnt und entsprechend spät endet, selten vor Mitternacht. Vom Menü muss man sich überraschen lassen, aber allzu unangenehme Überraschungen habe ich dabei noch nie erlebt; man bekommt auf diesem Wege Gerichte vorgesetzt, die zu bestellen man nie auf die Idee kommen würde, und der Zugewinn an Erfahrungshorizont wiegt die paar nicht ganz so kompatiblen Geschmackserlebnisse dabei locker auf.

Erfreulich hier in Épinal: Dass, wenn man eines der zentral gelegenen Hotels erwischt hat, alles in walking distance ist.

Epinal - Das Festival in vollem Gang

Der gestrige Tag war anstrengend, wie das erste Tage auf derartigen Festivals immer so an sich haben. Diesmal war es so, dass ich am Bahnhof ankam, gleich von zwei Leuten des Fahrdienstes (das Festival findet an mehreren über die Stadt verteilten Orten statt, da braucht man so etwas) abgeholt und quasi sofort in eine bereits laufende Debatte über die Verkehrsmittel der nahen Zukunft ("Mit dem Auto, der Rakete oder zu Fuß?") verfrachtet, und kaum hatte ich meinen Platz auf dem Podium eingenommen, bedachte mich der Moderator auch schon mit einer Frage.
Puh.

Langweilig wird es den Autoren also nicht; der Tagesplan ist jeweils dicht gepackt, und Zeit, sich selber irgendwelche Podiumsdiskussionen anzuhören oder dergleichen bleibt wenig. Gestern war sogar das Mittagessen verplant: Zwei Autoren und eine Handvoll Festivalbesucher, die sich rechtzeitig dafür angemeldet hatten; Diskutieren und Essen in einem ruhigen Nebenzimmer eines Restaurants in der Altstadt von Épinal. Das erwies sich als ein durchaus gelungener Tagesordnungspunkt; ergiebiger als so manche Diskussion mit zu vielen Teilnehmern auf der Bühne. Zwischendurch kam noch der Direktor des Festivals auf einen Happen und ein paar Fragen vorbei, so lernt man so jemanden auch mal kennen.

Auf dem Festival ist - ungewöhnlich - noch ein weiterer deutscher Autor, Bernhard Hennen, den ich zwar vom Namen und einigen Büchern her kannte (zwar bin ich eigentlich kein Fantasy-Leser, aber trotzdem ein Fan der - leider unvollständig gebliebenen - "Gezeitenwelt"-Saga), dem ich aber hier zum ersten Mal begegnet bin. Abends klinken wir uns aus, gehen ein Bier trinken und tun, was Autoren bei solchen Gelegenheiten tun, wir reden übers Schreiben.

Verpasst

Das mit dem Abholen hat schon mal nicht geklappt. Pech, wenn man an einem Bahnhof aussteigt, der mehrere Ausgänge hat - und es nicht gleich merkt! Die Halle des Nebenausgangs des Bahnhofs von Metz stünde so manchem Bahnhof gut als Haupthalle, so bin ich erst mit Verspätung überhaupt auf die Idee gekommen, es könnte noch einen anderen Passagiertunnel und demzufolge einen anderen Ausgangsstrom geben. Das erbrachte aber auch kein Treffen, und so nahm ich schließlich ein Taxi, weil länger als eine halbe Stunde zu warten sinnlos ist. Es hätte ja auch was dazwischen gekommen sein. War es aber nicht, als ich im Hotel einlaufe, telefoniert die Frau an der Rezeption schon mit der Frau vom Goethe-Institut. Vom Hotel aus sind es nur noch vierhundert Meter bis zur Buchhandlung, das wird ja hoffentlich klappen.

Aber Metz ist eine schöne Stadt! Eine Reise wert. Ich muss hier mal auf eigene Faust herkommen und mir genug Zeit nehmen.

Unterwegs nach Epinal

Ich bin unterwegs nach Metz; der TGV rollt noch gemütlich durch bewaldete Landstriche der Bretagne. Metz, das ist eine Tagesreise; würde ich noch in Stuttgart leben, ich wäre schneller dort.

Ich bin gespannt auf heute abend: Meine erste Lesung in deutscher Sprache auf französischem Territorium! Noch bin ich skeptisch, ob das so passieren wird. Bei der Lesung in Toronto hat man mich auch kurz vorher gebeten, doch lieber in Englisch zu lesen. Das war zwar eine nicht uninteressante Erfahrung für mich, aber hinsichtlich des Daseinszwecks der Goethe-Institute doch eher kontraproduktiv: Ist nicht deren Aufgabe, die Verbreitung der deutschen Sprache in der Welt zu fördern? Da darf man nicht immer gleich einknicken.

Daten der Lesereise stehen fest

Inzwischen habe ich die genauen Daten meiner Lesereise. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine meiner Lesungen anzutun, findet im Kalender alle Angaben, wo und wann das jeweils stattfindet.

Darf man Bücher zum Signieren mitbringen? Ja, darf man. Sie dürfen auch gelesen sein und dürfen auch so aussehen; jeden Autor freut es, wenn seine Bücher nicht nur gekauft, sondern auch gelesen werden. Aber: Bitte nicht die ganze Sammlung! Mit Rücksicht auf die anderen Gäste und auf den Autor. Maximal so 2-3, würde ich vorschlagen. Dann sehe ich auch gleich, was Ihre Lieblingsbücher sind...

Ein Ort war falsch angekündigt: Tübingen. Dort lese ich nicht, das war ein Übertragungsfehler; dort befindet sich lediglich der Hauptsitz der Buchhandelskette Osiander. Lesen werde ich jedoch in deren Filiale in Neustadt an der Weinstraße.

Lesereise Ende November

Eigentlich wollte ich dieses Jahr ja keine Lesereise mehr machen, sondern mich ganz aufs Schreiben konzentrieren. Aber nun kommt im Herbst "Ausgebrannt" in der Taschenbuchausgabe heraus, und irgendwie war mir dann doch danach, mich damit ins vorweihnachtliche Gewühl zu stürzen.

Als ich meinen Verlag anmailte deswegen, rechnete ich halb und halb damit, etwas in der Art zu hören zu kriegen von wegen "ach, Herr Eschbach, jetzt kommen Sie damit an, nachdem Sie die ganze Zeit...", aber nein, siehe da, es war durchaus noch nicht zu spät, die letzten beiden Novemberwochen waren verplant wie nix.

Im Augenblick weiß ich selber nur, in welche Orte es gehen wird (kreuz und quer durch die Republik mal wieder). Wer nachsehen will: Im Kalender habe ich sie schon mal eingetragen. Alle weiteren Informationen folgen, sobald ich sie habe.

Lesung in Toronto

Ende letzten Jahres erreichte mich eine Einladung aus Kanada: Das Goethe-Institut in Toronto wollte gerne eine Lesung mit mir veranstalten, und zwar aus den "Haarteppichknüpfern", auf Englisch bekanntlich erschienen unter dem Titel "The Carpetmakers". Da sich der vorgeschlagene Termin - Ende September 2008 - ideal in meinen Jahresplan einfügte und mich offen gestanden natürlich auch die Reise als solche lockte, sagte ich zu.
Inzwischen ist die ganze Sache in trockenen Tüchern; es gibt auch schon eine offizielle Ankündigung auf der Website des Goethe-Instituts. Die Lesung findet statt am 26. September 2008 um 19 Uhr, wie man als Europäer sagen würde, im Beeton Auditorium der Toronto Reference Library. Von der Toronto Public Library heißt es, es sei die größte öffentliche Leihbibliothek Nordamerikas: Ich bin mal gespannt, wie so etwas aussieht!