Phantastik-Award

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So sieht er aus, der Phantastik-Award, den ich mit meiner Kurzgeschichte "Acapulco! Acapulco!" gewonnen habe. Schick. Ein bisschen scharfkantig (die Feder), aber das passt irgendwie schon; ein guter Text soll ja auch piksen.

"Eine Tagung zu Lebzeiten!"

»Eine Tagung zu Lebzeiten – Respekt, Herr Kollege!« Mit diesen Worten begann Burkhard Spinnen, langjähriger Vorsitzender der Jury des Klagenfurter Ingeborg-Bachmann-Preises, seinen Vortrag, der die »weltweit erste Eschbach-Tagung« am 24. und 25.9.2017 in Wolfenbüttel eröffnete, wie der Leiter des Programmbereichs Literatur der Bundesakademie, Olaf Kutzmutz, im Lauf der zwei Tage mehrmals und mit sichtlichem Vergnügen an dieser Formulierung betonte.

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Nach Spinnens Vortrag über die Verlockungen und Fallstricke des Sujets »Zeitreisen«, auch anhand des Romans »Das Jesus-Video«, erzählte der Hörspielregisseur Leonhard Koppelmann, wie er an das Problem herangegangen war, 2003 den fast 800-seitigen Wälzer »Eine Billion Dollar« für den WDR in ein nur 4-stündiges Hörspiel zu verwandeln, ohne Wesentliches zu opfern. Man merkte ihm sowohl seine reichhaltige Erfahrung als auch seine Begeisterung für das Medium Hörspiel an.

Anschließend analysierte Kathrin Lange, selbst Autorin phantastischer und historischer Romane sowie von Thrillern, Romancoach und Dozentin an der Bundesakademie, die Enden einiger meiner Romane, fragte nach den geweckten Erwartungen und inwieweit die Romane sie erfüllten.

Nach dem Abendessen war ich selber an der Reihe. Ich las ein Stück aus dem "Todesengel" und stellte mich anschließend den mehr oder weniger hochnotpeinlichen Fragen von Olaf Kutzmutz zu Werdegang, Hintergedanken und Arbeitsweisen. Peinlichster Moment: Als er mich aufforderte, den Anfang des »Jesus-Video« auf Schwäbisch zu lesen. Völlig unvorbereitet scheiterte ich daran und musste bekennen, dass meine Eltern beides Flüchtlinge waren und ich somit nur Schwabe erster Generation bin. Es folgte eine Signier»stunde«, die zwanglos in lockeres Geplauder überging, das manche Tagungsteilnehmer dank ebenso üppiger wie gut gekühlter Biervorräte bis 2 Uhr nachts und länger fortsetzten.

Am zweiten Tag referierte Wulf Dorn, Bestsellerautor und erklärter Liebhaber gruseligen Psychohorrors, über den Roman »Ausgebrannt« und erzählte unter anderem, wie seine Frau und ihn die Lektüre dieses Romans davor bewahrt hat, auf der Suche nach einem neuen Domizil eine zu große und zu aufwendig zu heizende Villa zu kaufen.

Anschließend erklärte Klaus N. Frick, Chefredakteur der Perry Rhodan-Serie und damit oberster Rhodanisator des Universums, wie diese Serie funktioniert, wie Autoren seit nunmehr 56 Jahren zusammenarbeiten, damit pünktlich jede Woche ein neuer Roman erscheinen kann, was die Welt von Perry Rhodan umfasst (in einfachen Worten: das gesamte Universum) – ja, und welche Spuren ich mit meinen 6 bisher dazu beigesteuerten Romanen darin hinterlassen habe, seit vor ziemlich genau zwanzig Jahren*, nämlich am 22.9.1997, oder vor fast 1000 Bänden, mein erster »Gastroman« mit der Nummer 1935 veröffentlicht wurde.

Den Abschluss machte Regula Venske, Schriftstellerin, Literaturwissenschaftlerin und derzeit amtierende Präsidentin des PEN-Zentrums Deutschland. Wenige Stunden zuvor eigens von dem in der Ukraine stattfindenden internationalen Treffen der PEN-Clubs angereist, schilderte sie, wie die Lektüre des Romans »Ein König für Deutschland" sie abends im Bett zum Lachen und tagsüber, angesichts der herannahenden Wahlen, bei diversen politischen Veranstaltungen immer wieder zum Nachdenken gebracht hat.

Und dann war sie schon vorbei, die »weltweit erste Eschbach-Tagung«. Zu Lebzeiten, man denke! Was ja, wenn man es bedenkt, sowohl Vor- wie Nachteile hat: Einerseits kann der Autor dabei sein, und man kann ihm Fragen stellen – andererseits kann es auch vorkommen, dass er den Referenten einfach widerspricht. Was davon der Vorteil und was der Nachteil ist, darf jeder selbst entscheiden …

*Nachtrag: Einigen Lesern ist aufgefallen, dass Klaus N. Frick sich hier geirrt hat – nicht 20, sondern erst 19 Jahre sind seit dem Erscheinen des ersten Gastromans vergangen, der zwar tatsächlich am 22. September in die Kioske kam, aber erst im Jahre 1998.

Lesebotschafter

Unmöglich, denkt man, wenn man erfährt, dass es 7,5 Millionen funktionale Analphabeten in Deutschland geben soll. Traurig stimmt, dass 42 Prozent aller Eltern ihren Kindern nur selten oder gar nicht vorlesen (immerhin heißt das, dass 58 Prozent es tun). Und nur eine Person von fünfen liest regelmäßig Bücher: Das sind alles Zahlen, die man als Schriftsteller nicht anders als mit Unbehagen zur Kenntnis nehmen kann. Nicht lesen zu können, keinen Zugang zu Geschriebenem zu haben bedeutet, von einem großen und wichtigen Teil des Lebens ausgeschlossen zu sein – von der entgehenden Freude, die einem so nur das Lesen verschaffen kann, ganz zu schweigen.

Seit rund 30 Jahren versucht die unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten stehende Stiftung Lesen, diese Situation zu verbessern, mit wissenschaftlichen Studien, breit angelegten Initiativen und regelmäßigen Aktionen wie etwa dem bundesweiten Vorlesetag. Die Stiftung ist nun unlängst an mich herangetreten, ob ich mich nicht einreihen wolle unter die Lesebotschafter, die sich mit ihrem Namen, ihrem Gesicht und einem Testimonial hinter die Ziele der Stiftung stellen – ein Ansinnen, dem ich natürlich gern entsprochen habe. Und so bin ich nunmehr offiziell Lesebotschafter.

Ich habe lange gegrübelt, was ich schreiben soll; man hat ja nicht unbegrenzt Platz. Natürlich gehören auch bei mir Kindheitserinnerungen an die Zeit, in der ich die Welt der Bücher entdeckt habe, zu meinen prägendsten und glücklichsten Erfahrungen; andernfalls wäre ich wohl kaum selber Schriftsteller geworden. Nach gründlichem Überlegen beschloss ich aber, mit meinem Appell doch lieber in eine andere Richtung zu zielen, in eine, an der mir ebenfalls viel liegt, die aber, sagen wir, noch etwas unterrepräsentiert ist. Denn: Was nützt es, lesen zu können, wenn man(n) es nicht tut – zumindest nicht zum eigenen Wohl und Vergnügen?

Deutscher eBook-Preis

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Kurz vor der Buchmesse erreichte mich die Information, dass meine Kurzgeschichte "Das schwarze Messer", die bislang nur elektronisch erschienen ist (nämlich einmal als eine der Zugaben zur "enhanced eBook"-Ausgabe von "Herr aller Dinge" sowie als eigenständiges Kurz-eBook), beim "Deutschen eBook-Preis" den 1. Platz gewonnen habe.

Überraschung! Denn bis zu dem Moment hatte ich gar nicht gewusst, dass etwas von mir dort überhaupt im Rennen gewesen war. Ein kurzer Blick in die Statuten klärte mich auf, dass Bewerbungen auch von Verlagen ausgehen können, und das war in meinem Fall so geschehen. Da ich aber dieses Jahr nicht auf der Buchmesse war, konnte ich natürlich auch nicht zur offiziellen Preisverleihung am Freitag, dem 12. Oktober, erscheinen. Das übernahm freundlicherweise eine Mitarbeiterin des Verlags Bastei-Lübbe für mich.

Dieser Tage erreichte mich per Post der zum Preis gehörende Pokal, und nun gilt es, einen passenden Platz dafür zu finden, denn er ist um ein Beträchtliches höher als meine Bücherregale. Ich rätsele auch noch, was die Skulptur in Plexiglas (siehe nebenstehendes Foto) eigentlich darstellt. Sachdienliche Überlegungen sind herzlich willkommen.


Kurd-Lasswitz-Preis 2012 für "Herr aller Dinge"

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Heute früh kam die Email von Kurd-Lasswitz-Preis-Treuhänder Udo Klotz: Mein Roman "Herr aller Dinge" hat den Kurd-Lasswitz-Preis 2012 gewonnen! Das musste ich heute den Tag über erst mal sacken lassen, denn es ist, wenn ich richtig zähle, nicht weniger als mein neunter Kurd Lasswitz-Preis. Und falls jemand denken sollte, "na, dann ist er's ja schon gewöhnt", dem sei gesagt: An manche Dinge gewöhnt man sich nie.

Der Kurd-Lasswitz-Preis ist ein alljährlich vergebener Branchenpreis: Abstimmungsberechtigt sind nur sogenannte "Science-Fiction-Schaffende", worunter professionell im Bereich der Science Fiction arbeitende Personen deutscher Sprache verstanden werden. Gegründet wurde der Preis 1980 nach dem Vorbild der US-amerikanischen Nebula Awards. Er ist nicht dotiert; man bekommt eine Urkunde, Ehre und Anerkennung und einen Platz in den Annalen. Die Übersicht der diesjährigen Preise findet sich hier, eine Auflistung der nominierten Romane mit Erscheinungsjahr 2011 samt Informationen zu den Autoren und erreichten Punktezahlen hier.

Die offizielle Preisverleihung findet am 23. Juni auf dem
Elster-Con in Leipzig statt. Aber leider … Ja, ich weiß. Ich habe immer gesagt, ich komme mal wieder zu einem Con dort. Und ich bin ja schon immer gerne in Leipzig gewesen. Aber dieses Jahr ist es einfach nicht drin. Es sei denn, es erfindet noch schnell jemand das Beamen. Oder so einen Zeitumkehrer, wie ihn Hermine Granger mal benutzt hat. Wenig wahrscheinlich? Denk ich auch. Schade.

Jugendbuchpreis für BLACK*OUT

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Quasi schon am Packen erreicht mich die Nachricht, dass "BLACK*OUT", der erste Band meiner *OUT-Trilogie, den Schweizer Book Star-Preis gewonnen hat. Das Interessante daran ist, dass die Jury dieses Preises ausschließlich aus Jugendlichen besteht, die die Bücher auswählen, lesen und bewerten: Mit anderen Worten, es wird genau so gemacht, wie ich schon immer gedacht habe, dass so ein Preis zu Stande kommen müsste. Um so mehr freut es mich verständlicherweise, dass mein Buch gewonnen hat. Dass es auf diesem Weg sogar so hoch gehandelte Bestseller wie "Die Tribute von Panem" überrundet hat, haut mich endgültig aus den Socken.

Einziger Wermutstropfen: Leider kann ich wegen meiner anstehenden Lesereise nicht zur Preisverleihung nach Zug kommen. Schade!

Danke für all die Screenshots!!!

Vielen Dank auf diesem Wege an alle stolzen Besitzer von iPads, iPods, iPhones und so weiter, die mich, der nichts davon sein eigen nennt, per Screenshot und Email an den wunderbaren Anblicken hochrangig platzierter Eschbach-Titel in den Hitlisten des iBookstores teilhaben ließen! Zwar kann man als Autor von solchen Anblicken nicht genug kriegen, aber da meine Mailbox allmählich zu verstopfen droht, bitte ich trotzdem, von der Zusendung weiterer derartiger Bilder Abstand zu nehmen. Danke.

Kurd-Laßwitz-Preis für "Ein König für Deutschland"

Bei der offiziellen Preisverleihung letzten Samstag auf dem Elster-Con konnte ich sie leider nicht persönlich entgegennehmen, dafür kam sie heute mit der Post: Die offizielle Urkunde des Kurd-Laßwitz-Preises 2010, den "Ein König für Deutschland" gewonnen hat.

Das freut mich insbesondere deshalb, weil damit dokumentiert ist, dass nicht nur der eine oder andere erkannt hat, dass es sich beim "König für Deutschland" um einen waschechten Science-Fiction-Roman handelt, sondern – um mich mal an die entsprechende Formulierung der Preisstatuten anzulehnen – eine "Mehrheit der deutschsprachigen SF-Schaffenden" (die sind es nämlich, die abstimmungsberechtigt sind). Das heißt, selbst ein Roman, auf dem nicht das Etikett "Science Fiction" pappt und der weder im Weltraum spielt, noch Aliens, Laserpistolen oder Raumschiffe bieten kann, wird als Science Fiction erkannt: Denn das ist es ja, was im "König für Deutschland" geschieht – Science (hier: Computertechnik, Politikwissenschaft, Geschichte) wird mit Fiktion (hier: die groteske Karriere des Gymnasiallehrers Simon König) verbunden, zum Zwecke der Unterhaltung, Erbauung und wozu sonst man Romane lesen mag.

Die sie punktemäßig ziemlich dicht folgen, seien an dieser Stelle auch die Bücher genannt, die auf die nächsten Plätze gelangten:
Platz 2: Michael Marcus Thurner, "Turils Reise", Heyne
Platz 3: Karsten Kruschel, "Vilm", Wurdack
Platz 4: Frank Schätzing, "Limit", Kiepenheuer & Witsch

Alle weiteren Informationen finden sich auf der Website des Kurd-Laßwitz-Preises.

Eschbach auf dem iPad

Wie der Rest der Welt habe auch ich natürlich all die Nachrichten rund um das sagenhafte iPad verfolgt. Es flackerte sogar mal kurz ein "haben will"-Impuls auf, aber nach reiflicher Überlegung bin ich dann doch zu dem Schluss gekommen, dass das nichts für mich ist: Ich gucke beim Schreiben eh schon den ganzen Tag auf einen Bildschirm, da sollte es abends und zur Entspannung dann doch besser das gute alte bedruckte Papier sein.

Aber fraglos ist das iPad ein faszinierendes Gerät (übrigens kann man im "Marsprojekt" nachlesen, dass es auch im Jahre 2086 – in leicht abgewandelter Form natürlich – und auf dem roten Planeten noch zum Alltag gehört), und nicht zuletzt deshalb erlebt das eBook nun eine Renaissance, womöglich seinen Durchbruch. So wird mir von diversen Seiten immer wieder erzählt, dass seit der Einrichtung des iBookstores meine Bücher dort quasi ständig unter den Top Ten rangieren, "Eine Billion Dollar" sogar häufig auf Platz 1 stehe. Nachprüfen kann ich das leider nicht, da der iBookstore für jemanden, der nicht die richtigen Geräte besitzt, gar nicht zugänglich ist (es ist gewissermaßen eine Art elektronischer Buchclub), deswegen gebe ich es hier mal als Hörensagen aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen weiter. Falls jemand imstande sein sollte, ein entsprechendes Bildschirmfoto anzufertigen (keine Ahnung, wie – iPad auf den Scanner legen?), würde ich mich freuen, wenn er es mir schickt: Eins der eigenen Bücher auf Platz 1 einer Bestsellerliste, das ist ein Anblick, der jeden Autor erfreut.

Ein besonderes Schmankerl stellt der Lübbe-Verlag ab 25. September 2010 zur Verfügung: Die Kurzgeschichtensammlung "Eine unberührte Welt" erscheint aufgeteilt in sechs Bände, von denen jeder nur €0,99 kostet, im iBookstore. Näheres darüber, welche Story in welchem Band zu finden ist, hier.

OHRKANUS: Hörbuch-Preis für den "König"

Am Freitag, dem 7. Mai 2010, fand in Berlin die Verleihung des OHRKANUS statt, eines Hörbuchpreises, der aus einer Abstimmung des Publikums und dem Votum einer Jury-Vorauswahl hervorgeht. Und in der Kategorie "Beste Lesung (Erwachsene)" hat das von Ulrich Noethen gelesene Hörbuch "Ein König für Deutschland" gewonnen!

Das freut mich sehr, weniger für mich selber (denn bei Hörbuchpreisen kommt es auf den Autor nicht so an), als vielmehr für Ulrich Noethen, der schon "Ausgebrannt" unglaublich gut gelesen hat - und der sich, fand ich, beim "König für Deutschland" noch einmal gesteigert hat. Ich meine, ich kannte ja die Geschichte schon, aber ich habe trotzdem wie gebannt gelauscht... Wie es aussieht, ist das nicht nur mir so gegangen. Tusch!

Nähere Informationen finden Sie unter www.ohrkanus.de.

Prix Bob Morane für "En panne sèche"

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Neulich erreichte mich eine Mail meines französischen Verlags: Die französische Ausgabe von "Ausgebrannt", erschienen unter dem Titel "En panne sèche", habe den diesjährigen Prix Bob Morane gewonnen, einen belgischen SF-Preis.

Wer ist Bob Morane? Der ist selber eine Romanfigur. Auch wenn der Name uns in Deutschland nichts sagt, in frankophonen Ländern muss Bob Morane ein bekannter Held sein - er sei, hat man mir erzählt, sowas wie eine Mischung aus James Bond und Doc Savage.

Den Preis habe ich schon einmal bekommen: Nachdem "Die Haarteppichknüpfer" auf Französisch erschienen waren. Damals lud man mich nach Brüssel ein, es gab eine Preisverleihungszeremonie samt Rahmenprogramm, und ich erinnere mich an zwei faszinierende Tage in der wohl kosmopolitischsten Stadt Europas.

Diesmal hat sich noch nichts in diese Richtung angekündigt, aber beim Surfen fand ich zumindest diesen Link.

(Da fällt mir ein, dass ich mal meine Preise-Übersicht aktualisieren müsste. Ist ja peinlich, dass die Wikipedia besser Bescheid weiß als ich selber...)

Die Gewinnerfotos

Vor dem Erscheinen von "Ein König für Deutschland" habe ich an unauffälliger Stelle einen kleinen Wettbewerb ausgelobt, weil ich gern wissen wollte, ob ein König für Deutschland auch in die alpenländischen Republiken einreisen darf. Nun, zu meiner Freude durfte ich feststellen: Es waren keine Restriktionen festzustellen. Der erste und der dritte Preis gingen in die seit jeher monarchiefreie Schweiz, der zweite Preis sowie der Sonderpreis für das Foto mit dem größten Stapel gingen ins ehemals kaiserliche Österreich. Man kann also mit Fug und Recht von Gleichstand sprechen.

Und so sah das aus:

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Die Gewinner:

Platz 1: Frau Stöckli aus Luzern. Ihr Foto kam am 10.9.2009 um 13:26 bei mir an, die Bücher standen (wie man sieht, schon teilweise abverkauft) in der Buchhandlung Lüthy & Stocker.

Platz 2: Herr Stojanovic aus Wien. Sein Foto erreichte mich am 11.9.2009 um 12:49, die Bücher stapelten sich in der Buchhandlung Morawa in der Wollzeile.

Platz 3: Herr Wiki aus Zürich. Sein Foto trudelte am 12.9.2009 um 14:48 ein, die Bücher standen in der Buchhandlung ExLibris in Zürich Örlikon.

Sonderpreis für den größten Stapel: Herr Enzinger aus Katsdorf. Sein Foto entstand bei Thalia, Wien-Mitte.

Die Buchpreise sind inzwischen alle unterwegs (ich hoffe sogar: angekommen).

"Ausgebrannt" erhält den Kurd-Lasswitz-Preis

Mein Roman "Ausgebrannt" erhält den Kurd-Lasswitz-Preis 2008. In der Abstimmung landete der Titel mit 157 Stimmen auf dem ersten Platz.
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Der Kurd-Lasswitz-Preis ist ein Literaturpreis zur deutschsprachigen SF, der seit 28 Jahren alljährlich in bis zu acht Kategorien vergeben wird. Abstimmungsberechtigt sind die "professionellen SF-Schaffenden", also die berufsmäßig in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf dem Gebiet der Science-Fiction tätigen Autoren, Übersetzer, Lektoren, Verleger, Graphiker und Fachjournalisten; nominiert werden können jeweils Neuerscheinungen des Vorjahres: Eine Konstruktion, für die der amerikanische "Nebula Award" Vorbild war. Benannt ist er nach Kurd Lasswitz, der, ein Zeitgenosse Jules Vernes, allgemein als Begründer der deutschsprachigen Science-Fiction gilt. Er ist nicht dotiert.

Die Preisverleihung erfolgt am Samstag, dem 30. August 2008, um 21 Uhr 30 in Leipzig auf dem 9. Elstercon. Ich werde nicht da sein, da ich an dem Wochenende bereits seit längerem anderweitig verpflichtet bin, kann aber jedem, der sich für das Thema des Cons - "Projekt Mensch" - interessiert, den Besuch der Veranstaltung nur empfehlen. Zumal Leipzig eine Stadt zum Wohlfühlen ist.