Künstliche Intelligenz von natürlichen Autoren

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Plan 9 ist ein neuer Verlag, der Science-Fiction veröffentlicht: Ein löbliches Unterfangen, dem man nur alles Gute und viel Erfolg wünschen kann. Ich habe deswegen nicht lange gezögert, als ich angefragt wurde, ob ich eine Story für die Anthologie "Wie künstlich ist Intelligenz" schreiben wolle, mit der die Buchreihe startet, und so entstand eine Geschichte mit dem vielversprechenden Titel "Alles Geld der Welt".

Als Herausgeber fungiert Perry-Rhodan-Chefredakteuer Klaus N. Frick, der auch selber eine Story beigesteuert hat, darüber hinaus sind mit je einer Story vertreten Judith C. Vogt, Stefan Lammers, Jannis Radeleff, Nele Sickel, Carsten Schmitt, Gundel Limberg, Michael Marrak – ja, und ich, wie gesagt. Reinhard Karger vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) hat ein lesenswertes Nachwort geschrieben.

Hier findet man alle Angaben zum Buch und einen Link zu einer Leseprobe. Man kann das Buch direkt beim Verlag bestellen, aber die Buchhandlung Ihres Vertrauens beschafft es Ihnen auch gerne.

Noch mehr Künstliche Intelligenz!

Was ist dran an der Idee, dass Künstliche Intelligenzen ein eigenes Bewusstsein erlangen können? Das fragte man sich am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) ernsthaft und interviewte dazu eine Reihe von Leuten, die es zwar auch nicht wissen, aber zumindest mal darüber nachgedacht haben, unter anderem auch mich, weil bei einer solchen Fragestellung ein SF-Autor nicht fehlen dürfe, wie man mir sagte. Die Gespräche fanden in der Corona-Zeit statt, also auf Distanz, gehen aber jetzt nach und nach online und können hier angehört werden.

Folgender Zeitplan ist vorgesehen:
15.09.2020 Thomas Fuchs
22.09.2020 Andreas Bischof
29.09.2020 Ralf Otte
06.10.2020 Christian Vater
13.10.2020 Thomas Metzinger
20.10.2020 Frauke Rostalski
27.10.2020 Christof Koch
03.11.2020 Antonio Chella
10.11.2020 Janina Loh
17.11.2020 Joachim Weinhardt
24.11.2020 Junichi Takeno
01.12.2020 Andreas Eschbach

"Der Letzte seiner Art" als ungekürztes Hörbuch

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Am 30.9.2020 erscheint nicht nur mein neuer Roman "Eines Menschen Flügel", sondern auch – endlich, sagen viele – eine neue, ungekürzte Hörbuchausgabe meines Romans "Der Letzte seiner Art", gelesen von Volker Niederfahrenhorst, auf 2 MP3-CDs mit einer Gesamtlaufzeit von 11 Stunden und 22 Minuten.

Auf der Website des Lübbe-Verlags finden sich genauere Angaben.

Ursprünglich geplant war, dass das Hörbuch Ende Juli erscheinen sollte, aber auch hier hat "Corona" als großer Bremser gewirkt.

Noch einmal Thema "Mars"

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Unlängst erst durfte ich ankündigen, dass mein "Marsprojekt" nun bald vollständig als Hörbuchfassung vorliegen wird; nun geht es schon wieder einmal um den roten Planeten: Und zwar habe ich für einen EXODUS-Themenband "Mars" eine Kurzgeschichte geschrieben mit dem Titel "Mars One Way".

Worum geht es? Vor einiger Zeit hat ein windiges Projekt namens "Mars One" Schlagzeilen gemacht, das (angeblich) Leute big-brother-mäßig auf den Mars schicken wollte, ohne Rückfahrkarte. Angenommen, dachte ich mir, man würde sich darauf einlassen, das Projekt würde wirklich realisiert – und man würde bedauern, mitgemacht zu haben: Was täte man dann?

Es kamen übrigens so viele Mars-Geschichten zusammen, dass die Herausgeber zwei (sehr schicke) Hefte daraus gemacht haben. Bestellen kann man sie hier; meine Story findet sich im 1. Teil des Doppelbands, also dem Band mit der Nummer 40. (Die Nummer 41 findet sich hier.)

"Das Upgrade" online!

Meine Kurzgeschichte "Das Upgrade", ursprünglich erschienen in der Zeitschrift Neue Rundschau 2019/1, auf die ich schon einmal hingewiesen habe, steht nun beim Verlag online: Hier entlang und viel Spaß beim Lesen!

Dritte Leseprobe zu "Eines Menschen Flügel"

Ist die dritte Leseprobe eigentlich schon online?

Aber ja. Hier geht's lang …

Und am 30. September kommt dann endlich das ganze Buch. Offiziell. Gerüchte, wonach manche Buchhändler das Buch denjenigen, die es vorbestellt haben, mitunter schon ein paar Tage vorher zukommen lassen, kann ich an dieser Stelle weder bestätigen noch dementieren.